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21

Mär

2012

Pressemitteilung zur geplanten Videoüberwachung während der Heilig-Rock-Wallfahrt

 

Die Jungen Liberalen Trier/Trier-Saarburg zeigen sich schockiert über die öffentlich bekanntgewordene Idee der Trierer Polizei, während den vier Wochen der Heilig-Rock-Wallfahrt Videoüberwachungsanlagen in Trier zu installieren. Betroffen hiervon seien u.a. der Palastgarten, der Hauptmarkt oder die Sternstraße.

 

“Hierbei handelt es sich um öffentliche Plätze, die nicht nur von Touristen, sondern auch von Einheimischen genutzt werden. Scheinbar stellt die Trierer Polizei erstmal jeden, egal ob Tourist, Pilger oder Einheimischen unter Generalverdacht.” sagte Kreisvorsitzende Yvonne Romes.

 

Auch den faktische Nutzen solcher Anlagen stellen die JuLis in Frage. “Eine Kamera kann nur aufzeichnen, was passiert, aber nicht verhindern, dass etwas passiert.” Auch in Großbritannien hat die Kameraüberwachung an öffentlichen Plätzen bisher keine empirische Veränderung in der Kriminalitätsrate aufgezeigt. “Kameras gaukeln Sicherheit vor und schränken die Freiheit des Einzelnen ein ohne wirkliche Sicherheit zu schaffen.” so Romes weiter. “Die Kameraüberwachung in der Trierer Innenstadt während einem friedlichen Pilgerfest ist demnach genauso überflüssig wie das Grillverbot aus Angst vor Stichflammen.”

 

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