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19
Mär
2009
Pressemitteilung - Zwangsbeitrag für Studis steigt
Studis müssen ab dem Wintersemester 23 € mehr löhnen
Trier, 19. März 2009: Vor kurzem hat der Verwaltungsrat des Trierer Studierendenwerkes einige richtungsweisende Entscheidungen getroffen, die vor allem den Geldbeutel der Studenten hart treffen. Der Semesterbeitrag, den jeder Student zwangsweise an das SWT zahlen muss, wird zum Wintersemester 2009/10 um rund 23 Euro steigen. Tobias Schneider, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Trier und Senator an der Universität spricht von Vertrauensbruch.
„Die Trierer Studis werden mit der Erhöhung nun jedes Semester nahezu 200 Euro Semesterbeitrag zahlen müssen. Eine solche Steigerung ist meiner Ansicht nach skandalös und maßlos." erklärt Schneider. „Die Studierenden, die im Verwaltungsrat weder über eine Mehrheit noch über ein Vetorecht verfügen, können nicht endlos lang immer mehr belastet werden. Der Beitrag steigt seit Jahren bereits stetig durch die regelmäßige Verteuerung des Semestertickets. Jetzt so zu tun, als sei dies die erste Erhöhung seit langem ist Augenwischerei."
Auch die Hochschulleitung und die Landesregierung macht Schneider für die Misere mitverantwortlich. „Jetzt müssen die Studis für die verfehlte Politik von Uni-Kanzler, Uni-Präsident und Bildungsministerin in den letzten Monaten geradestehen, die dazu geführt hat, dass sowohl die universitäre als auch die städtische Infrastruktur überlastet wurden. Diese Politik und ihre Folgen liefern letztlich dem Studierendenwerk die Begründung dafür seine Strukturen ausbauen zu müssen und den Beitrag derartig exzessiv zu erhöhen."
Neben dem erhöhten Beitrag verfolgt das Studierendenwerk noch andere Pläne deren Sinnhaftigkeit und Umsetzung von den Julis angezweifelt werden. So steht der Ausbau der Mensa-Tarforst und die Einrichtung von studentischen Wohnungen in der ehemaligen Gneisenau-Kaserne an. „Dass die Mensa ausgebaut werden muss, dürfte niemand bezweifeln. Was jedoch bedenklich erscheint, ist dass es für den Fall, dass die Bauphase über Oktober, und damit über den Beginn des Wintersemesters hinaus geht, keinen „Plan B" für die Versorgung der Studis gibt. Außerdem ist es befremdlich, dass angesichts der angespannten Situation an der Universität in Tarforst, Wohnraum in Trier-West geschaffen werden soll und nicht in Uninähe. Das Vorgehen des SWT ist eine Zumutung für jeden Trierer Studenten." Ergänzt Schneider abschließend.
